Milliardär Petr Kellner stirbt bei Hubschrauberabsturz über Alaska

Der tschechische Milliardär und Unternehmer Petr Kellner ist am Samstag beim Absturz eines Hubschraubers in den Bergen Alaskas ums Leben gekommen. Die Informationen ausländischer Medien über das Unglück und den tragischen Tod des 56-jährigen Kellners hat die Sprecherin der Investmentgruppe PPF, Jitka Tkadlecová, am Montagmorgen bestätigt.

Nach Angaben der Presseagentur AP und des Blattes The New York Times sind bei dem Hubschrauberabsturz fünf Menschen getötet worden. Sie waren zum Skilaufen auf einem Gletscher und wurden mit dem Hubschrauber dorthin geflogen. Vier Personen und der Pilot haben den Unfall nicht überlebt, der letzte Passagier liegt laut AP in einem ernsthaften Zustand jetzt im Krankenhaus. Alle Opfer der Katastrophe konnten identifiziert werden. Neben Petr Kellner, der seit Jahren als der reichste Tscheche gilt, ist mit dem 50-jährigen Benjamin Larochaix ein weiterer Tscheche unter den Opfern.

Kellner ist der Mehrheitseigner der PPF-Gruppe, die in eine Reihe von Branchen investiert und auf drei Kontinenten aktiv ist. Laut dem Geschäftsbericht des Unternehmens für das Jahr 2019 besitzt Kellner einen Aktienanteil von 98,93 Prozent an der Investmentgruppe. Seit 15 Jahren wird Kellner vom Wirtschaftsmagazin Forbes als einer der reichsten Menschen der Welt geführt, und dies mit einem geschätzten Vermögen von 293 Milliarden Kronen (11,3 Milliarden Euro).

Das Begräbnis des erfolgreichen Geschäftsmannes wird im engsten Familienkreis stattfinden. Darüber hinaus ersuchte PPF-Sprecherin Tkadlecová die Öffentlichkeit, die Privatsphäre der Familie Kellner zu respektieren.

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